Archiv der Kategorie: Gesundheit

Schadsoftware legt Krankenhäuser lahm !


Schadsoftware hat die IT-Infrastruktur mehrerer Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen im Saarland und in Rheinland-Pfalz in den letzten Tagen infiziert. Betroffen waren elf Krankenhäuser und vier Altenpflegeeinrichtungen . Unter anderem Kliniken in Worms, Mainz, Alzey und Bad Kreuznach .Deren Server und Datenbanken wurden wie bei einer Ransomware üblich, verschlüsselt. Lösegeldforderungen sind nicht bekannt, aber die Arbeit des Klinkpersonals ist durch den Angriff erheblich erschwert. Bekannt sind bisher keine Lösegeldforderungen. Ransomware-Banden nehmen mittlerweile gezielt Unternehmen ins Visier, von denen sie sich höhere Lösegeldzahlungen erhoffen als von Privatleuten. Ein Krankenhaus im US-Bundesstaat Indiana bezahlte 2018 trotz Backups ein Lösegeld von 60.000 US-Dollar an Ransomware-Erpresser, um seinen Betrieb schneller wieder aufnehmen zu können. 2016 infizierten sich mehrere Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen mit Schadsoftware. Erst kürzlich wurde auf Sicherheitslücken in Beatmungsgeräten hingewiesen und 2017 wurden 500.000 unsichere Herzschrittmacher zurückgerufen. Sicher- Krankenhäuser sind eigentlich nur zum Heilen und Helfen da, aber die Sicherheit im Internet sollte man genau so ernst nehmen.

Deutsche Patienten nur Versuchs-Kaninchen ?


Fehlerhafte Medizinprodukte wie Implantate wie z. B. Herzschrittmacher, Brustimplantate, Herzklappen, Insulinpumpen usw. verursachen nach Medienrecherchen immer häufiger Verletzungen und auch Todesfälle. In Deutschland seien im vergangenen Jahr über 14.000 Fälle gemeldet worden, bei denen es zu Verletzungen, Todesfällen oder anderen Problemen gekommen sei, die im Zusammenhang mit eingesetzten Medizinprodukten stehen sollen. Dies berichteten die Sender NDR und WDR sowie die „Süddeutsche Zeitung“ am Sonntagabend, sowie des weiteren die ARD in der Montagabendsendung am 26.11.2018. Es hätten die NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung in Zusammenarbeit mit dem internationalen Konsortium Investigative Journalisten (ICIJ) , sowie etwa 60 Medienpartnern dazu längere Zeit recherchiert. Die Recherchen seien unter dem Titel „Implant Files“ weltweit veröffentlicht worden. Am Beispiel Brustimplantate werde dies besonders deutlich. So wurden im Jahr 2017 dem Rechercheverbund zufolge in deutschen Krankenhäusern 3170 Implantate herausoperiert, weil das Gewebe rund um die Silikonkissen schmerzhaft vernarbt gewesen sei. Davon wurden allerdings nur 141 dieser Fälle gemeldet . Als weiteres Problem sieht der Rechercheverbund, dass solche Medizinprodukte in Europa nicht von staatlichen Stellen kontrolliert und zertifiziert werden müssten. Vielmehr erfolge dies durch private Institute, die im Auftrag der Hersteller tätig seien. Das BfArM ist nach eigenen Angaben nicht für die Zulassung von Medizinprodukten zuständig. Dort wird zwar registriert . Aber was hilft eine geheime Datenbank, wenn der von Hersteller bezahlte Prüfer die Zulassung bestimmen ? Anscheinend sind in Deutschland manche Patienten wirklich nur Versuchs-Kaninchen !
Hier dazu ein ARD Beitrag …..
https://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Das-gefährliche-Geschäft-mit-der-Gesundh/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=58079954

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Panorama-3-,panoramadrei2986.html

 

 

Vivy-App gibt Daten preis !


„Sicherheit auf höchstem Niveau“ verspricht Vivy, der Hersteller der gleichnamigen App für Krankenkassen, auf seiner Webseite. Die IT-Sicherheitsfirma Modzero hat sich nun die App angeschaut und ist dabei auf einige sehr gravierende Sicherheitsprobleme gestoßen. Besonders problematisch, Dokumente die ein Nutzer mit einem Arzt teilt, können von Unberechtigten abgerufen werden. Weiterhin verspricht Vivy Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die aber offenbar mit wenig Sachkenntnis implementiert wurde.

Verbraucherschützer fordern Verbot von Solarien !


Die Internationale Agentur für Krebsforschung stuft Solarien schon lange als krebserregend ein und Länder wie Australien und Brasilien haben derartige Verbote schon seit längerer Zeit durchgesetzt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO ) ist der gleichen Ansicht. Denn nach Schätzungen der WHO sind Solarien für mehr als 460 000 Fälle von Hautkrebs pro Jahr in den USA, in Europa und Australien verantwortlich. Mehr als 10 000 davon allein für den gefürchteten schwarzen Hautkrebs. Die wohl größte Schwierigkeit dabei: Ähnlich Leider aber handelt es sich hierbei wie beim Genuss von Alkohol und Zigaretten , beim Gang ins Sonnenstudio um ein Persönlichkeitsrecht und jeder darf folglich selbst entscheiden, was für ihn gesund ist und was nicht !

Wer übernimmt die Verantwortung im Abgasskandal !


Es ist unglaublich aber wahr ! Es wurden nicht nur Affen zwecks Abgaskontrolle von der Automobilindustrie getestet. Auch Studenten sollen laut dem Lobby-Institut EUGT , das von den deutschen Autobauern VW, BMW und Daimler finanziert wurde, mit Stickstoffdioxiden drei Stunden lang angeblich zwecks Arbeitsplatzuntersuchungen getestet worden sein. Es zeigt sich, VW wird in den USA noch immer von Anwälten gejagt, die jeden Stein umdrehen und wer weiß, was sie noch finden werden. Auch Brüssel zeigt die rote Karte. Viele Verantwortliche in der Politik und Wirtschaft drücken aus Angst die Augen zu und sind für jedes Bauernopfer dankbar. Je mehr sich aber die Politik bemüht, den Schutz der Umwelt mit dem der Automobilindustrie zu vereinen, desto schwieriger wird es eine Lösung zu finden, um die von der EU vorgegebenen Schadstoffgrenzwerte in Deutschland endlich einzuhalten . Ohne eine solche Lösung werden aber dann am Ende die Richter entscheiden, mit welchen Autos wir zukünftig fahren und wo wir das überhaupt dann noch dürfen! Und von dem Ganzen Desaster soll der VW Aufsichtsrat angeblich nichts gewusst haben ? Er setzt sich aus gewählten Mitgliedern der Anteilseigner und bei großen Gesellschaften wie bei VW, BMW und Daimler auch mit gewählten Belegschafts-Vertretern zusammen .Dieser Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Vorstand zu beraten, insbesondere aber zu überwachen und zu kontrollieren. Eigentlich müsste er zurücktreten!

Risiko Glyphosat ?


Während die deutsche Landwirtschaft und der Chemieriese Bayer sich über die erneute EU-Verlängerung des Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat freuen, ist bereits die große Mehrheit der Deutschen laut einer Studie deutlich mit dem umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat belastet. Dabei hört man über Glyphosat viel Kritik. Einerseits soll der Unkrautvernichter sehr wirksam sein, andererseits steht er laut prominenter Wissenschaftler in Verdacht, Krebs zu erregen und die Artenvielfalt zu gefährden.  Deshalb hat die Weltgesundheitsorganisation WHO Glyphosat als „wahrscheinlich krebserzeugend bei Menschen“ eingestuft. Darauf haben mehr als eine Million Bürger in der EU Petitionen gegen eine weitere Zulassung des Mittels unterschrieben und auch in Deutschland wird über das pro und kontra heiß diskutiert . Trotzdem hat die jetzige Ersatzregierung Deutschlands bei der EU den Einsatz zugestimmt. Es soll doch eigentlich der Schutz des Menschen im Vordergrund stehen und nicht wirtschaftliche Überlegungen ! Hier dazu einige Veröffentlichungen …

https://web.de/magazine/schlagwort/glyphosat

https://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/pflanzenschutz/glyphosat-in-urinproben-nachgewiesen-11000.html

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62249

Eine Klatsche für den deutschen Föderalismus !


Jeder vierte Deutsche stirbt derzeit an einem Krebsleiden. Diese Gefahr erhöht sich, je älter mKrebsan wird. Also eine große Herausforderung, bei der zwangsläufig die Politik die Rahmenbedingungen schaffen muss. Deshalb soll bis 2017 ein bundesweites Krebsregister geschaffen werden, um die Krankheit in den Griff zu bekommen. Ziel ist, eine bessere Diagnose, Behandlungsmethoden, Rückfälligkeit, Todesraten, bis hin zur besseren Früherkennung zu kommen. Aber ein Gutachten des Krankenkassen-Spitzenverbandes veröffentlich nun, dass es bei 8 von 16 Bundesländern, darunter auch Bayern unwahrscheinlich ist, ein Krebsregister zu erstellen. Die Krankenkassen zahlen jetzt Pauschalen an die Länder. Diese werden aber eingestellt, wenn nicht alle Länder bis zum Jahr 2018 die Kriterien erfüllen .

Millionenbetrug in Apotheken mit „Luftrezepten“


ArzneimittelIn mehreren Bundesländern gehen Staatsanwälte laut der „ Welt am Sonntag“ gegen Apotheker vor, denn Pharmazeuten sollen räuberisch viel Geld von Krankenkassen mit falschen Rezepten abkassiert haben. Dabei rechnen die Pharmazeuten Tausende von Verschreibungen mit den gesetzlichen Krankenkassen ab, obwohl die verschriebenen Medikamente nie über deren Ladentheke gegangen sind. Sogar Ärzte und Patienten sollen dabei mitgeholfen haben . Die Organisation Transparency Deutschland schätzt den Schaden durch Betrug und Korruption mit Arzneimitteln auf insgesamt 680 Millionen bis 2,72 Milliarden Euro pro Jahr. Das wären zwei bis acht Prozent der knapp 35 Milliarden Euro Ausgaben der gesetzlichen Kassen im vergangenen Jahr für Arzneimittelverordnungen gewesen. Es wird höchste Zeit, diesem rechtlosen Treiben ein Ende zu machen !

Europaweit 700 Medikament-Zulassungen gefälscht !


MedikamenteDie französische Arzneimittelbehörde ANSM hat schwere Mängel bei der Studiendurchführung und der Zuverlässigkeit der Daten seitens der indischen Firma GVK Biosciences festgestellt. Es handelt sich dabei um Arzneimitteln, die von der genannten Forschungsfirma in Indien getestet worden waren. Die Firma steht im Verdacht, diesbezügliche Zulassungsstudien gefälscht zu haben um für diese Medikamente die Zulassung als Nachahmer-Medikamente (Generika) zu erhalten. Zu den Herstellern gehören auch deutsche Unternehmen wie Betapharm, Heumann Pharma und Fair-Med Healthcare. Unter anderem sind Medikamente gegen Bluthochdruck, Epilepsie und Depressionen darunter. Nach einer Empfehlung der Europäischen Zulassungsbehörde für Arzneimittel (EMA) sollen deshalb in Deutschland vorerst 52 Medikamente nicht verschrieben und auch nicht verkauft werden. Eigenmächtig sollen Patienten aber die betroffenen Arzneimittel nicht absetzen, sondern sich von ihren Arzt oder Apotheker vorher beraten lassen !

Wenn Politiker vergessen, was man Gestern gesagt hat !


Genmais(3)Die Gesundheit ihrer Kunden ist manchen Geschäften völlig egal. Hauptsache die Kasse stimmt ! Wer die Wallraff-Recherchen über Burger King-Filialen in RTL gesehen hat, dem wird wohl der Appetit gründlich vergangen sein. Denn die Reporter entdeckten in Küchen Etikettenschwindel und Darmbakterien. Auch dem Fastfood-Konzern McDonald ist anscheinend die Gesundheit seiner Kunden wurscht, denn er erlaubt ab dem 2. Quartal 2014 die Lieferung von gentechnisch verändertes Futter durch seine Hähnchenfleisch-Lieferanten ! Dies wollen aber sicher eine große Mehrheit seiner Kunden nicht, denn nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung GfK im Auftrag von Greenpeace, lehnen 88 Prozent der Deutschen genveränderte Pflanzen grundsätzlich ab. Dies aber scheint aber auch unserer Bundesregierung egal zu sein, denn sie enthielt sich bei der EU-Abstimmung, anstatt wie versprochen die Vorbehalte der Bevölkerung gegenüber der Agro-Gentechnik anzuerkennen.