Archiv der Kategorie: Gesundheit

Wer übernimmt die Verantwortung im Abgasskandal !


Es ist unglaublich aber wahr ! Es wurden nicht nur Affen zwecks Abgaskontrolle von der Automobilindustrie getestet. Auch Studenten sollen laut dem Lobby-Institut EUGT , das von den deutschen Autobauern VW, BMW und Daimler finanziert wurde, mit Stickstoffdioxiden drei Stunden lang angeblich zwecks Arbeitsplatzuntersuchungen getestet worden sein. Es zeigt sich, VW wird in den USA noch immer von Anwälten gejagt, die jeden Stein umdrehen und wer weiß, was sie noch finden werden. Auch Brüssel zeigt die rote Karte. Viele Verantwortliche in der Politik und Wirtschaft drücken aus Angst die Augen zu und sind für jedes Bauernopfer dankbar. Je mehr sich aber die Politik bemüht, den Schutz der Umwelt mit dem der Automobilindustrie zu vereinen, desto schwieriger wird es eine Lösung zu finden, um die von der EU vorgegebenen Schadstoffgrenzwerte in Deutschland endlich einzuhalten . Ohne eine solche Lösung werden aber dann am Ende die Richter entscheiden, mit welchen Autos wir zukünftig fahren und wo wir das überhaupt dann noch dürfen! Und von dem Ganzen Desaster soll der VW Aufsichtsrat angeblich nichts gewusst haben ? Er setzt sich aus gewählten Mitgliedern der Anteilseigner und bei großen Gesellschaften wie bei VW, BMW und Daimler auch mit gewählten Belegschafts-Vertretern zusammen .Dieser Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Vorstand zu beraten, insbesondere aber zu überwachen und zu kontrollieren. Eigentlich müsste er zurücktreten!

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Risiko Glyphosat ?


Während die deutsche Landwirtschaft und der Chemieriese Bayer sich über die erneute EU-Verlängerung des Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat freuen, ist bereits die große Mehrheit der Deutschen laut einer Studie deutlich mit dem umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat belastet. Dabei hört man über Glyphosat viel Kritik. Einerseits soll der Unkrautvernichter sehr wirksam sein, andererseits steht er laut prominenter Wissenschaftler in Verdacht, Krebs zu erregen und die Artenvielfalt zu gefährden.  Deshalb hat die Weltgesundheitsorganisation WHO Glyphosat als „wahrscheinlich krebserzeugend bei Menschen“ eingestuft. Darauf haben mehr als eine Million Bürger in der EU Petitionen gegen eine weitere Zulassung des Mittels unterschrieben und auch in Deutschland wird über das pro und kontra heiß diskutiert . Trotzdem hat die jetzige Ersatzregierung Deutschlands bei der EU den Einsatz zugestimmt. Es soll doch eigentlich der Schutz des Menschen im Vordergrund stehen und nicht wirtschaftliche Überlegungen ! Hier dazu einige Veröffentlichungen …

https://web.de/magazine/schlagwort/glyphosat

https://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/pflanzenschutz/glyphosat-in-urinproben-nachgewiesen-11000.html

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62249

Eine Klatsche für den deutschen Föderalismus !


Jeder vierte Deutsche stirbt derzeit an einem Krebsleiden. Diese Gefahr erhöht sich, je älter mKrebsan wird. Also eine große Herausforderung, bei der zwangsläufig die Politik die Rahmenbedingungen schaffen muss. Deshalb soll bis 2017 ein bundesweites Krebsregister geschaffen werden, um die Krankheit in den Griff zu bekommen. Ziel ist, eine bessere Diagnose, Behandlungsmethoden, Rückfälligkeit, Todesraten, bis hin zur besseren Früherkennung zu kommen. Aber ein Gutachten des Krankenkassen-Spitzenverbandes veröffentlich nun, dass es bei 8 von 16 Bundesländern, darunter auch Bayern unwahrscheinlich ist, ein Krebsregister zu erstellen. Die Krankenkassen zahlen jetzt Pauschalen an die Länder. Diese werden aber eingestellt, wenn nicht alle Länder bis zum Jahr 2018 die Kriterien erfüllen .

Millionenbetrug in Apotheken mit „Luftrezepten“


ArzneimittelIn mehreren Bundesländern gehen Staatsanwälte laut der „ Welt am Sonntag“ gegen Apotheker vor, denn Pharmazeuten sollen räuberisch viel Geld von Krankenkassen mit falschen Rezepten abkassiert haben. Dabei rechnen die Pharmazeuten Tausende von Verschreibungen mit den gesetzlichen Krankenkassen ab, obwohl die verschriebenen Medikamente nie über deren Ladentheke gegangen sind. Sogar Ärzte und Patienten sollen dabei mitgeholfen haben . Die Organisation Transparency Deutschland schätzt den Schaden durch Betrug und Korruption mit Arzneimitteln auf insgesamt 680 Millionen bis 2,72 Milliarden Euro pro Jahr. Das wären zwei bis acht Prozent der knapp 35 Milliarden Euro Ausgaben der gesetzlichen Kassen im vergangenen Jahr für Arzneimittelverordnungen gewesen. Es wird höchste Zeit, diesem rechtlosen Treiben ein Ende zu machen !

Europaweit 700 Medikament-Zulassungen gefälscht !


MedikamenteDie französische Arzneimittelbehörde ANSM hat schwere Mängel bei der Studiendurchführung und der Zuverlässigkeit der Daten seitens der indischen Firma GVK Biosciences festgestellt. Es handelt sich dabei um Arzneimitteln, die von der genannten Forschungsfirma in Indien getestet worden waren. Die Firma steht im Verdacht, diesbezügliche Zulassungsstudien gefälscht zu haben um für diese Medikamente die Zulassung als Nachahmer-Medikamente (Generika) zu erhalten. Zu den Herstellern gehören auch deutsche Unternehmen wie Betapharm, Heumann Pharma und Fair-Med Healthcare. Unter anderem sind Medikamente gegen Bluthochdruck, Epilepsie und Depressionen darunter. Nach einer Empfehlung der Europäischen Zulassungsbehörde für Arzneimittel (EMA) sollen deshalb in Deutschland vorerst 52 Medikamente nicht verschrieben und auch nicht verkauft werden. Eigenmächtig sollen Patienten aber die betroffenen Arzneimittel nicht absetzen, sondern sich von ihren Arzt oder Apotheker vorher beraten lassen !

Wenn Politiker vergessen, was man Gestern gesagt hat !


Genmais(3)Die Gesundheit ihrer Kunden ist manchen Geschäften völlig egal. Hauptsache die Kasse stimmt ! Wer die Wallraff-Recherchen über Burger King-Filialen in RTL gesehen hat, dem wird wohl der Appetit gründlich vergangen sein. Denn die Reporter entdeckten in Küchen Etikettenschwindel und Darmbakterien. Auch dem Fastfood-Konzern McDonald ist anscheinend die Gesundheit seiner Kunden wurscht, denn er erlaubt ab dem 2. Quartal 2014 die Lieferung von gentechnisch verändertes Futter durch seine Hähnchenfleisch-Lieferanten ! Dies wollen aber sicher eine große Mehrheit seiner Kunden nicht, denn nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung GfK im Auftrag von Greenpeace, lehnen 88 Prozent der Deutschen genveränderte Pflanzen grundsätzlich ab. Dies aber scheint aber auch unserer Bundesregierung egal zu sein, denn sie enthielt sich bei der EU-Abstimmung, anstatt wie versprochen die Vorbehalte der Bevölkerung gegenüber der Agro-Gentechnik anzuerkennen.

Datenskandal mit Patientenrezepten


Apotheken-teurerIn Deutschland werden nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ Millionen Ärzte und Patienten ausgespäht. Beobachter sprechen von einem „der größten Datenskandale der Nachkriegszeit“. So soll das süddeutsche Apothekenrechenzentrum VSA in München seit Jahren mit schlecht verschlüsselten Rezepten gehandelt haben . Abnehmer seien Unternehmen aus der Marktforschung. Darunter auch der in mehr als 100 Ländern aktive US-Konzern IMS Health. Das Unternehmen verfolge nach eigenen Angaben die Krankheiten von mehr als 300 Millionen Patienten – darunter auch „42 Millionen verschiedene gesetzlich Versicherte“ in Deutschland. „Viele Patientenverläufe seien zurück verfolgbar  bis 1992 „, zitiert der „Spiegel“ aus einem internen Papier des Unternehmens. Durch die schwache Codierung der Rezepte lasse sich leicht auf die tatsächliche Versichertennummer zurückrechnen und damit auch Alter und Geschlecht der Patienten, sowie welche Arztpraxen welche Medikamente verschrieben haben feststellen. Dieser Rezepthandel ist ein Verstoß  gegen die Schweigepflicht der Apotheker  und Ärzten, kontrolliert die Ärzte bei Rezeptverschreibungen und macht den unwissenden Patient zum gläsernen, berechenbaren Objekt !Hier dazu entsprechende Links

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/844115/apothekenrechenzentren-datenhandel-rezepten.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-Patientenakte-HealthVault-kommt-nach-Deutschland-916302.html

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/rechenzentren-der-apotheken-verkaufen-vertrauliche-patientendaten-a-917116.html