Archiv der Kategorie: Demographischer Wandel

Neu- Digital-Kompass für Senioren !


Der neue Digital-Kompass richtet sich bundesweit an engagierte Menschen in Senioren-Computerclubs, Volkshochschulen, Vereinen, Kirchengemeinden und anderen Einrichtungen, die Seniorinnen und Senioren im Alltag begleiten. Er umfasst Schulungsmaterialien und Präsentationen sowie ein Online-Forum für den direkten Austausch untereinander. Über digitale Stammtische können Fragen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer direkt von Experten per Videokonferenz beantwortet werden. Der Digital-Kompass ist ein gemeinsames Projekt von Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen und Deutschland sicher im Netz und wird durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. . Zu den weiteren Partnern zählen die Verbraucher Initiative, die Stiftung Digitale Chancen und das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit. Weitere Informationen bei : http://www.digital-kompass.de/

 

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Aktuell – Mobilität im Alter !


Mobilität_im_Alter06  In vielen EU-Ländern werden ab dem Jahr 2030 jeder Vierte mehr als 65 Jahre alt sein und der Bevölkerungsanteil der über 80`zig Jährigen wird sich bis dahin sogar verdreifachen. Es wird daher befürchtet, dass sich daraus vermehrt Verkehrssicherheits-Probleme und in den Bereichen Gesundheit und Bewegungswahrnehmungen bei komplizierten Situationen Probleme ergeben können. Daher stellt sich die Frage, ist der ältere Mensch für die Gesellschaft ein Risiko,  oder umgekehrt , ist diese Gruppe sogar eine gefährdete, zu schützende Personengruppe ? Die Antwort suchte eine Fachtagung der LandesSeniorenVertretung Bayern e.V. am 29.April 2013 in Führt. Mehr darüber in https://josefbauernfeindsblog.wordpress.com/mobilitat-im-alter/

Keine guten Aussichten !


Altersarmut-Foto_dpaImmer mehr deutsche Bürger sind von Armut betroffen. Diese Tatsache bringt die verantwortlichen Politiker in Erklärungsnot und es ist deshalb kein Wunder, dass immer wieder Gerüchte und Forderungen von Sparmaßnahmen und Umverteilungsplänen auftauchen. Sozialministerin Ursula von der Leyen räumte bereits eine Gerechtigkeitslücke im Rentensystem ein und bestätigte, dass es bereits eine wachsende Gruppe von Menschen gäbe, die trotz langjähriger Erwerbsarbeit keine Rente oberhalb des Existenzminimums erzielen werden. Dadurch sei auch eine geplante Senkung des Rentenniveaus auf 43 Prozent unausweichlich. Was ist zu tun ? Möglich wäre eine steuerfinanzierte Aufstockung von Minirenten, Arbeitnehmer an Gewinnen teilhaben zu lassen, oder den Turbokapitalismus einzuschränken. Eines ist aber sicher klar. Deutschland braucht als Industrienation mehr Innovationen, mehr gut ausgebildete Fachkräfte , sowie ein faires Lohnniveau.

Made in Germany in Gefahr !


Bisher durften fast alle Bestandteile eines Produktes aus dem Ausland kommen, wenn die entscheidende Veredelung in Deutschland stattfand. Unter Veredelung ist zu verstehen das über Jahrzehnte aufgebaute Wissen eines Unternehmens in der Abwicklung und Finanzierung von der Idee bis zum fertigen Erzeugnis, bei einer notwendigen Ausbildung von entsprechenden Fachkräften. Made in Germany ist ein Maßstab von geschätzter ,deutschen Wertarbeit ! Die Europäische Union beabsichtigt nun ernsthaft, dieses Kennzeichen zu gefährden, indem der EU ein neues Ursprungsrecht für Waren vorschwebt. Maßgeblich für die Kennzeichnung sollte nun nur noch die Region sein, aus der 45 Prozent des Warenwerts kommen. Diese Planung rüttelt an den Grundfesten von “ Made in Germany “ und gefährdet unser Qualitätsmerkmal aufs Höchste, bedrohen den Schutz deutscher Unternehmen, sowie Millionen von Arbeitsplätzen in Deutschland !

Eltern ein Auslaufmodell ?


Die jungen Wilden der Union forderten vor Kurzem eine Zwangsabgabe für Kinderlose. Der Hintergrund , 30 Prozent der Haushalte leben derzeit ohne Kinder und damit finden sie, ist der Generationsvertrag nicht mehr gesichert . Man vertritt nicht zu Unrecht die Ansicht, dass Familien mit Kindern durch die Erziehung ihrer Kinder und dem Verzicht auf Freizeit, Urlaub, Karriere usw. benachteiligt sind. Sicher ist aber auch, dass die direkte staatliche Förderung für Kinder ,die anfallenden Kosten der Eltern keinesfalls deckt . Es stellen sich deshalb  immer mehr Paare die Frage : “ Können wir uns überhaupt ein Kind leisten ? „. Hier dazu ein Bericht in ARD Kontrastet vom 8.März 2012 .

http://www.rbb-online.de/kontraste/index.html

Für Viele – zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel !


Während heute noch die Mehrzahl der Rentner von ihrer Rente noch sehr gut leben können, wird die Altersarmut in Deutschland zunehmend ein Problem . Denn  bei vielen reicht die Rente nicht mehr zum Leben und zum Sterben ist es zu viel .Dabei wird die Situation für die folgenden Generationen immer enger. Während 1957 noch fünf Erwerbstätige für die Rente eines Rentners aufkamen, waren es 2006 nur noch drei Erwerbstätige . Wenn man aber weiß , dass der Anteil  der Älteren in Deutschland galoppierend zunimmt , wird dem Einen oder Anderen wirklich Bange .Außerdem wissen wir durch eine Information des statistischen Bundesamtes, dass derzeit jeder sechste Deutsche von Armut bedroht ist . Wer soll dann noch die Renten zahlen ? Um die Finanzierung der künftigen Rentner zu sichern, tauchen deshalb in der öffentlichen Diskussion immer mehr Vorschläge wie zum Beispiel Einführung von sozialen Diensten bei Rentenbeginn oder Arbeitsdienste für Rentner auf.  Man vermisst einen Aufschrei oder Alternativen von Politiker und  Sozialverbänden. Oder , man unternimmt deshalb nichts, damit das Kindlein schlafen tut ! Hier Videos zu den genannten Themen .

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8976852

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6450320

Auch so gehts !


Kleine Gemeinden klagen immer,dass sie keine guten Voraussetzungen und Möglichkeiten haben, Seniorenarbeit zu leisten. Das es auch anders geht, zeigt ein Zusammenschluss von neun Gemeinden zu einem Projekt “ Zukunft Nördliches Fichtelgebirge „. Diese Verbindung arbeitet seit zwei Jahren sehr erfolgreich zusammen. Erfolgreiche Aktivitäten waren die Errichtung eines Fahrdienstes – Errichtung einer Tischgemeinschaft – Veröffentlichung von Senioren Ratgeber Aktionen  usw.Ihr interkommunes Mitteilungsblatt “ Komm Mit ! “ berichtet über aktuelle Vorkommnisse in den angeschlossenen Gemeinden. Ausstellungen, Aktionen  wie Markt der Möglichkeiten ,Kulturfahrten und Busausflüge, zeigt Möglichkeiten auf zur Verbesserung der Beweglichkeit unf Fitness, Weiterbildung, informiert über Firmen die Waren ins Haus liefern, vermittelt und berät bei Gesundheitsfragen und Pflegerischer Hilfe .      Mehr……..   http://www.generation123.de/