Präsident Erdogan entlässt mehr als 18.500 Staatsbedienstete !


Erdogan--Foto_AFPPer Notstandsdekret sind heute morgen mehr als 18.000 Staatsbedienstete in der Türkei entlassen worden. Grund für die Maßnahme seien mutmaßliche Verbindungen zu Terrororganisationen oder Aktivitäten gegen die Staatssicherheit. Mit den neuen Dienstenthebungen steigt die Zahl auf über 131.000. Unter den am Sonntag Entlassenen sind mehr als 6.000 Soldaten, rund 9.000 Polizisten, sowie Hunderte Ministerialbeamte, Lehrer, Professoren und Universitätsmitarbeiter. Dazu haben die Behörden die Namen und Adressen aller gefeuerten Staatsdiener veröffentlicht und deren Reisepässe wurden annulliert. Sie dürfen die Türkei nicht mehr verlassen. Per Dekret wurden zudem zwölf Vereine, drei Zeitungen und ein Fernsehkanal geschlossen. Unter den Zeitungen, die ihre Veröffentlichung einstellen müssen, ist die pro-kurdische Zeitung „Özgürlükcü Demokrasi“. Wie bekannt hatte Erdogan den Ausnahmezustand nach dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 erlassen, für den er die Bewegung um den in den Vereinigten Staaten lebenden Prediger Fethullah Gülen verantwortlich macht. Per Dekret ließ Erdogan damals mehr als 100.000 Staatsbedienstete wegen angeblicher Gülen-Verbindungen entlassen und mehr als 70.000 Menschen wurden inhaftiert. Präsident Erdogan hat nun kurz vor einer möglichen Aufhebung des Ausnahmezustands in der Türkei eine neue, politische Diskussion angeheizt !

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