Facebook schlittert von Skandal zu Skandal


Erst die illegale Weitergabe von Informationen an die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica und jetzt muss der Betreiber des weltgrößten sozialen Netzwerks einräumen, dass mindestens 60 Hersteller von Handys und anderen Endgeräten jahrelang Zugriff auf Daten von Facebook-Nutzern hatten. Die New York Times berichte, dass Facebook Zugriffe unter anderen auch den Firmen Apple, Amazon, Microsoft, Blackberry, aber auch chinesischen Herstellern wie Huawei oder Lenovo gewährt hat. Wie groß der Datenfluss von den Rechnern des Internet-Riesen zu den Servern der Hardware-Herstellern war, ist derzeit noch nicht absehbar. Es sei lediglich darum gegangen, Smartphones und Tablets für die Facebook-Nutzung zu optimieren, so Facebook. Manche der Hardware-Hersteller sollen auch so sensible Informationen wie Beziehungsstatus, religiöses Bekenntnis, politische Einstellungen und zukünftige Termine gesammelt haben. Sie verfügten also über Material, um hochgradig detaillierte Profile der Betroffenen zu erstellen. Übrigens- Facebook hatte bereits Ende April in einer Mitteilung an den Deutschen Bundestag eingeräumt, Informationen an Endgerätehersteller weitergegeben zu haben.

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